Hinter den Kulissen bei Sedus
Warum wir unser Portfolio regelmäßig hinterfragen
Gute Büroplanung beginnt nicht mit möglichst vielen Herstellern, sondern mit den richtigen Lösungen für die jeweilige Aufgabe. Deshalb prüfen wir unser Portfolio regelmäßig. Dabei suchen wir nicht nach Trends. Stattdessen setzen wir uns intensiv mit der Frage auseinander, wie unterschiedlich Unternehmen arbeiten und welche Anforderungen sie an die Arbeitsumgebung stellen. Bei der Auswahl neuer Partner interessieren uns neben den Produktlösungen allen voran auch die Menschen, die Haltung dahinter und das Verständnis moderner Arbeitswelten.
Mehr als schöne Möbel: Was wir bei Sedus gelernt haben
Vor wenigen Wochen war unser Führungsteam für zwei Tage zu Gast bei Sedus im Schwarzwald. Wir besichtigten die Produktion, das Smart Office und den Stiftungsgarten. Vor allem aber wollten wir verstehen, wie das Unternehmen denkt und arbeitet. Ein besonderes Highlight war das Gespräch mit Designer Konstantin Thomas, der unter anderem hinter der se:hive, se:café und se:cove steht. Im Projektalltag sehen wir meist das fertige Produkt. Umso spannender war es, die Ideen und Überlegungen kennenzulernen, die seiner Entwicklung vorausgehen.

Das Smart Office von Sedus zeigt, wie unterschiedliche Arbeitsbereiche in einer offenen Architektur miteinander verbunden werden.
Nachhaltigkeit zeigt sich im Alltag
Beeindruckt hat uns auch, wie selbstverständlich Nachhaltigkeit gelebt wird: Von kurzen Lieferwegen über regionale Materialien bis hin zur eigenen Landwirtschaft. Rund 67 Prozent der Materialien stammen aus Deutschland, mehr als 90 Prozent aus Europa. Für uns sind solche Zahlen wichtig. Entscheidend ist aber auch, ob Nachhaltigkeit auch im Alltag sichtbar wird.
Ein Satz ist uns besonders in Erinnerung geblieben:
„Wir waren eigentlich lange ein Agrarbetrieb, der nebenbei auch Möbel baute.“
Natürlich augenzwinkernd gemeint und doch beschreibt er die Haltung des Unternehmens überraschend gut. Nachhaltigkeit ist hier kein Nebenprojekt, sondern selbstverständlich Teil der Unternehmenskultur.

Während unseres Rundgangs wurde deutlich, wie Sedus recycelte PET-Flaschen in langlebige Filzprodukte für die Möbelproduktion verwandelt – ein Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit konkret umgesetzt wird
Warum das für unsere Kundinnen und Kunden wichtig ist
Wir empfehlen keine Produkte, weil sie neu sind oder von einem bestimmten Hersteller stammen. Wir empfehlen Lösungen, die zu den Menschen, den Arbeitsprozessen und der Unternehmenskultur eines Unternehmens passen. Nach unserem Besuch war für uns klar: Sedus ergänzt unser Portfolio dort, wo Design, Funktion und Nachhaltigkeit unsere bestehenden Lösungen sinnvoll erweitern.

Informelle Begegnungszonen fördern den spontanen Austausch und ergänzen klassische Arbeitsplätze sinnvoll.
Unser Fazit
Der Besuch im Schwarzwald war weit mehr als eine Werksbesichtigung. Er hat uns gezeigt, wie eng Design, Unternehmenskultur und Nachhaltigkeit zusammenhängen. Genau deshalb nehmen wir uns die Zeit, hinter die Kulissen zu schauen. Denn erst wenn wir verstehen, wie ein Hersteller denkt und arbeitet, können wir beurteilen, ob seine Lösungen den Menschen, den Arbeitsprozessen und der Unternehmenskultur unserer Kundinnen und Kunden wirklich einen Mehrwert bieten.
Wir planen keine Arbeitswelten für heute. Wir gestalten Arbeitsumgebungen, die Unternehmen auch morgen noch unterstützen. Deshalb nehmen wir uns die Zeit, hinter die Kulissen zu schauen. Außerdem: Seit dem 01.07.2026 ist der langjährige Mitarbeiter und Vertriebsleiter Matthäus Schwarzenberger neben Gunnar Bauer Geschäftsführer von AURA Innovative Arbeitswelten.
Die Bilder stammen von Eileen Badaou, fotografiert im Smart Office von Sedus im Juli 2026.





