Begeisterung durch neue Raumkonzepte im Büro

Was soll und kann Design alles, um ein besseres Arbeitsplatzerlebnis zu bieten?

Dabei gibt es laut dem Global Report von Steelcase vier Prinzipien, die Design befolgen sollte. Es soll sicher sein, zur Produktivität anregen, inspirieren und sich flexibel an die Rahmenbedingungen von unterschiedlichen Arbeitsweisen anpassen können. Was heißt das Ganze aber nun im Konkreten?

SICHERHEIT GEHT VOR

An die Sicherheit der Mitarbeiter zu denken, bedeutet Wertschätzung und Respekt. Zur Sicherheit zählen Luftqualität, Sauberkeit und das Einhalten von gesetzlichen Sicherheitsvorgaben, wie beispielsweise der physische Abstand oder räumliche Trennungen.

Bei einem gut durchdachten Design entstehen natürliche Abgrenzungen durch Raumteiler und Abschirmungen. Diese haben auch einen positiven Effekt auf die visuelle und akustische Privatsphäre. Die Raumdichte und räumliche Anordnung spielen dabei eine große Rolle. Eine klare Umgebungsstruktur hilft, die neuen Verhaltensroutinen besser einzuhalten. Zusätzlich ist es wichtig, effektive Lüftungs- und Klimasystem mit einzuplanen.

ANREGUNG ZUR PRODUKTIVITÄT

Unabhängig von der Corona-Krise wollen Mitarbeiter Einfluss auf ihre Privatsphäre haben, um konzentriert arbeiten zu können. Sie wünschen sich einen besseren Zugang zu digitalen und analogen Tools und Ressourcen. Sie möchten effektiv mit ihren Kollegen zusammenarbeiten und erwarten aber gleichzeitig Raum für konzentrierte Einzelarbeit.

Für innovative Lösungsprozesse brauchen wir den sinnvollen Wechsel von konzentrierter Einzel- zur Teamarbeit, im digitalen und analogen Bereich. Die Raumumgebung unterstützt dabei, den fließenden Übergang beider Arbeitsweisen ermöglicht.

INSPIRATION DURCH RAUMDESIGN


Wir brauchen Inspiration, um diese Krise durchzustehen. Eine einladende Umgebung fördert die Interaktion von Mitarbeitern. Zusätzlich sind die Führungskräfte besonders gefordert: Sie müssen präsent, aber zugleich nahbar sein. Für die Mitarbeiter ist es noch wichtiger, gemeinsam zu einem übergeordneten Ziel beitragen zu können. Der Kontakt zu Kollegen ist essenziell, denn eine starke Gemeinschaft beeinflusst auch das Geschäftsergebnis positiv. Dadurch erhöht sich das Engagement, die Produktivität und Innovationskraft. Zugleich sinkt dadurch die Fluktuationsrate.

WIR BRAUCHEN MEHR FLEXIBLITÄT

Mehr denn je müssen die Arbeitsumgebungen an die Rahmenbedingungen angepasst werden. Es müssen multifunktionale Räume entstehen, die die verschiedenen Arbeitsweisen unterstützen. Ob Meeting, Einzelarbeit, spontanes Brainstorming – der Raum schafft die Möglichkeiten.

Mobile Möbel können den Arbeitsbereich je nach Bedarf verkleinern oder vergrößern. Wir brauchen einen Raum, in dem sich digitale und analoge Tools optimal ergänzen.

Fotos: Steelcase

Mehr zur Rückkehr ins Büro hier.

Leitfaden für die Rückkehr ins Büro

Wir wollen zurück ins Büro. Aber wie? Schnell und überstürzt in die alten Räumlichkeiten vor der Pandemie zurückzukehren kann zu Unmut führen. Schließlich wurden unsere Art zu Arbeiten und soziale Beziehungen aufrecht zu erhalten in den letzten zwei Pandemie-Jahren stark hinterfragt.

SCHRITT FÜR SCHRITT ZURÜCK INS BÜRO

Die Mitarbeiter müssen sich Schritt für Schritt wieder daran gewöhnen, zurück ins Büro zu kommen. Doch was sind in Zukunft die Erwartungshaltungen  an die Mitarbeiter?

Wir müssen berücksichtigen, warum sie so gerne zurück ins Büro wollen. Laut dem Global Report von Steelcase sind das in Deutschland vier Gründe. Das Büro bietet den unkomplizierten Austausch mit Kollegen, die Möglichkeit der flexiblen Zusammenarbeit, die Sichtbarkeit gegenüber den Führungskräften und eine ruhige, professionelle Arbeitsumgebung. Wir brauchen also auch Räumlichkeiten, die diesen Bedürfnissen entsprechen.

3 MAKROPRINZIPIEN ALS RICHTLINIE

Es gibt drei Makroprinzipien, die die Rückkehr ins Büro unterstützen können:

  1. GESUNDHEIT und SICHERHEIT haben weiterhin die oberste Priorität. Diese sollten sich nach den aktuellen Sicherheitsvorschriften des Landes richten.
  2. Transparente KOMMUNIKATION: Forschungsergebnisse besagen, dass sich Mitarbeiter für die Rückkehr ins Büro mehr Autonomie und Flexibilität wünschen. Die Unternehmen müssen individuell für sich entscheiden, wie das in Zukunft aussehen wird und das klar nach außen hin kommunizieren.
  3. ERLEBNISSE bieten: Mitarbeiter sollen sich unterstützt, verstanden und gehört fühlen – Sie sollen sich auf das Unternehmen und die Interaktion mit Kollegen freuen.

Der erste Schritt ist: Hinterfragen Sie kritisch, ob die bisherigen Räumlichkeiten den neuen Anforderungen der aktuellen Arbeitswelt entsprechen. Was können wir verändern, um das Potential und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu fördern?

 

Fotos und Quelle: Steelcase / Global Report Steelcase

Mehr zum Thema  bei uns

Herzlich willkommen zurück – nur besser

Können Sie den Tag kaum erwarten, an dem Sie und Ihre Mitarbeiter endlich wieder alle gemeinsam ins Büro zurückkehren? Voller Engagement und Freude auf das gemeinsame  Arbeiten. Aber was ist eigentlich, wenn nicht alle Mitarbeiter ins Büro zurückkommen wollen?

STELLEN SIE DIE RICHTIGEN FRAGEN

Wir haben in den letzten zwei Pandemie-Jahren viele neue Erfahrungen gemacht. Das Ganze hat Fragen aufgeworfen. Jetzt ist es an uns, die richtigen Fragen zu stellen. Gab es schon vor der Zeit im Home-Office Dinge im Büro, die für Frust sorgten? Wie schaffen wir es, die Mitarbeiter zu motivieren, zurück ins Büro zu kommen? Und in welche Büros kommen wir eigentlich zurück?

WIR HABEN UNS VERÄNDERT

Die Zeit im Home-Office und die rasante Digitalisierung haben etwas mit uns gemacht. Dadurch haben sich das Verhalten und die Bedürfnisse der Mitarbeiter verändert. Diese Erfahrungen bestimmen, wie sich die Mitarbeiter ihre Arbeit in Zukunft vorstellen.

Es ist Zeit, darüber nachzudenken, welche Wirkung die alten Räumlichkeiten auf die Mitarbeiter haben. Und welche Möglichkeiten sich noch ausschöpfen lassen können, um die Arbeitsumgebung noch leistungsstärker zu machen. Was passt zu unseren neuen Verhaltensweisen – welche Bedürfnisse müssen stärker erfüllt werden?

NEUE RAUMKONZEPTE ERLEICHTERN DIE RÜCKKEHR

Die Umgestaltung der Räumlichkeiten ist der erste Ansatz. Das schafft ein besseres Erlebnis als vor der Pandemie. Ein Erlebnis, das nicht nur den Kontakt zu den Kollegen wiederherstellen, sondern auch vertiefen kann. Ein Erlebnis, das Mitarbeiter vor Ort und im Home-Office besser miteinander verknüpft.

Wir brauchen einen Ort, der nicht nur sicher, sondern auch effizient ist. Einen Ort, der begeistert und motiviert. Der einen reibungslosen Ablauf zwischen digital und analog bietet, aber auch fokussiertes Arbeiten sowie agile Teamarbeit ermöglicht.

Damit wir gerne ins Büro zurückkommen. Wo lässt sich da einfacher starten als bei den Räumlichkeiten, die die Mitarbeiter bei der Rückkehr empfangen?

Herzlich willkommen zurück ins Büro.

(Fotos: Steelcase)

Die 5 Arbeitsplatz-Personas

Der globale „Work & Learn Better“-Report von Steelcase zeigt, dass Menschen sehr unterschiedliche Erfahrungen bei der Arbeit von zu Hause aus gemacht haben. Das bedeutet, dass Führungskräfte bei der Planung neuer Bürolayouts unterschiedliche Mitarbeiterbedürfnisse, dargestellt als Arbeitsplatz-Personas, berücksichtigen müssen.

Hier sind die fünf, von Steelcase entdeckten Persönlichkeitstypen. Zusammen mit der Recherche von „Red Thread“ haben wir Ihnen das wichtigste Bedürfnis und passende Raumdesign für jede Persona aufgeführt und planerisch dargestellt:

 

1. Isolierter Zoom-Nutzer:

Das Home Office ist ein einsamer Käfig.

Wer: 

Diese Arbeitsplatz-Personas leben allein und haben keine selbst auferlegte Struktur oder Grenzen um einen gesunden Arbeitsablauf aufrechtzuerhalten. Sie wollen ins Büro zurückkehren, wenn sie darauf vertrauen können, dass ihr Arbeitgeber die notwendigen Vorkehrungen getroffen hat.

Herausforderungen: 

Sie schätzen das Büro, weil es eine Struktur und Möglichkeit bietet, Arbeit und Leben zu trennen – die tägliche Routine des „Zur-Arbeit-Gehens“ fungiert als Übergangsphase zwischen ihrem Privat- und Berufsleben. Sie verbringen ihren Tag im Home Office mit aufeinanderfolgenden Webkonferenzen und fühlen sich trotz ständiger Interaktion abgekoppelt.

Wichtigstes Bedürfnis: 

Zugehörigkeit; sie vermissen den persönlichen und beruflichen Kontakt zu ihren Kollegen – ein Hauptgrund, warum sie ins Büro kommen. Um sich beruflich weiterzuentwickeln und persönlich zu wachsen, bieten ihnen Präsenzschulungen die Möglichkeit, ihren Arbeitsalltag aufzubrechen.

Gewünschte Büroumgebung: 

Da sie sich nach persönlichem Austausch sehnen, bevorzugen sie vielseitige, flexible Räume, die Möglichkeiten für soziale Interaktionen und Lernen bieten. Zum Beispiel kommen sie am ehesten für Schulungen ins Büro und nutzen Räume, die sowohl fest als auch fließend sind.

 

2. Autonomie Suchender:

Home-Office bedeutet Freiheit.

Wer: 

Diese Arbeitsplatz-Persönlichkeiten sind begeistert davon, in ihrem eigenen Rhythmus zu arbeiten, ohne dass ihnen ständig jemand über die Schulter schaut. Sie sind zu Hause genauso produktiv wie vorher, wenn nicht sogar mehr.

Die Herausforderungen: 

Sie fühlen sich zu Hause wohler, wo sie aus dem Fenster schauen, in verschiedenen Körperhaltungen sitzen, gesunde Mahlzeiten kochen und  Aktivitäten einbauen können, die ihnen helfen, sich zu erholen und zu entspannen. Der Gedanke, ins Büro zu kommen, bedroht ihre persönliche Routine, an die sie sich inzwischen gewöhnt haben.

Wichtigstes Bedürfnis: 

Kontrolle; sie genießen besonders den Grad an Kontrolle, der Ihnen bei der Gestaltung ihres Alltags ermöglicht, einen Zeitplan zu kuratieren, der Lebens- und Arbeitsereignisse miteinander verbindet. 

Gewünschte Büroumgebung: 

Da sie die Flexibilität in Flächen schätzen, gibt ihnen eine Reihe von persönlichen Räumen innerhalb einer Zone die Kontrolle über ihre Privatsphäre und ihren Komfort, während sie gleichzeitig mit ihrem Team verbunden bleiben. Sie würden zum Beispiel gerne die Möglichkeit haben, ein Workout in ihren Zeitplan einzubauen, während sie im Büro sind.

 

3. Frustrierter Netzwerker:

Home-Office ist eine Unterbrechung des normalen Lebens und der Arbeit.

Wer: 

Als Kreativarbeiter brauchen sie sowohl ruhige Zeit zum individuellen Nachdenken als auch Gruppen-Brainstorming und Ideenfindung.

Herausforderungen: 

Diese Workplace Personas haben sich schnell an den Einsatz digitaler Tools gewöhnt, sehnen sich aber nach mehr. Für sie sind virtuelle Meetings noch zu begrenzt für kreative Zusammenarbeit und informelle, spontane Meetings. COVID war eine große Herausforderung, als sie sich plötzlich von der für ihre Arbeit wichtigen persönlichen Zusammenarbeit ausgeschlossen sahen.

Wichtigstes Bedürfnis: 

Produktivität; sie verlagern ihren Fokus auf individuellere Aufgaben, die leichter von zu Hause aus zu erledigen sind und ihnen das Gefühl geben, produktiv zu sein. Wenn sie jedoch ins Büro zurückkehren, wünschen sie sich neu gestaltete Kollaborationsflächen, die sowohl analoge als auch digitale Tools unterstützen, um die Teamarbeit zu erleichtern.

Gewünschte Büroumgebung: 

Durch die Verknüpfung von digitalen und physischen Erfahrungen könnten sie für eine Brainstorming-Sitzung mit einem ihrer Kollegen ins Büro kommen. Der zwanglose Raum mit einem Bildschirm zum Teilen, zusätzlich zum Whiteboard, ist der perfekte Ort, um Ideen zu entwickeln und der Kreativität freien Lauf zu lassen.

 

4. Überarbeiteter Betreuer:

Das Home Office ist ein kontinuierlicher Fluss konkurrierender Anforderungen.

Wer: 

Diese Arbeitsplatz-Personen sind hin- und hergerissen zwischen der Erfüllung von Arbeitsaufgaben und der Bewältigung familiärer Bedürfnisse.

Die Herausforderungen: 

Ihr langer, vollgepackter Tag ist unterbrochen von Meetings, Fokusarbeit, Hausunterricht und häuslichen Aufgaben. Sie managen ihre elterlichen Pflichten oft im Schichtbetrieb mit ihrem Partner. Erschöpfung und Schuldgefühle türmen sich auf.

Oberstes Bedürfnis: 

Trost; sie trösten sich damit, dass sie endlich zeigen dürfen, dass sie Eltern sind und eine Familie haben und sich keine Sorgen machen müssen, ob die Kollegen ihre Kinder beim Telefonieren hören können. Sie vermissen das Büro, da sie dort die Verantwortung die sie zu Hause haben hinter sich lassen können, schätzen jedoch auch die Flexibilität, bei Bedarf von zu Hause aus arbeiten zu können, um ihre familiären und beruflichen Verpflichtungen zu bewältigen.

Gewünschte Büroumgebung: 

Diese Personen erbringen die beste Leistung, wenn sie sich im Büro abwechseln und einen hybriden Zeitplan wählen können. Um den Anforderungen und Unterbrechungen von zu Hause zu entkommen, sind sie sowohl an „Ich- als auch an „Wir“-Räumen interessiert. Sie kommen zum Beispiel ins Büro, um die Möglichkeit zu nutzen, rauszukommen, sich in offenen Flächen zu bewegen und ein wenig Kopfarbeit zu erledigen.

 

5. Erleichterter Selbstschützer:

Home Office ist der einzige Ort, an dem ich sicher bin.

Wer: 

Diesen Arbeitsplatz-Personas geht es vielleicht nicht primär um COVID, sondern eher um ihre psychologische Sicherheit. Sie fühlen sich zu Hause weniger ängstlich und können sich darauf konzentrieren, ihre Arbeit zu erledigen, anstatt Beziehungen zu managen.

Herausforderungen: 

Als Introvertierte sind sie mit ständigen sozialen Interaktionen bei der Arbeit in der Büroumgebung überfordert. Obwohl sie die Notwendigkeit verstehen, Teil der Unternehmenskultur zu sein, kann es sich sehr anstrengend für sie anfühlen.

Wichtigste Bedürfnisse: 

Sicherheit; eine Mischung aus Räumen, die ihnen helfen, soziale Interaktionen zu managen und genügend Rückzug zu Privatsphäre und Einzelarbeit bieten.

Gewünschte Büroumgebung: 

Sie benötigen oft eine Kombination aus offenen und geschlossenen Räumen. Wenn sie sich nach sozialen Interaktionen sehnen, suchen sie nach flexiblen Zonen, um sich Gruppen in offener Zusammenarbeit anzuschließen. Für eine ruhige Atempause werden sie persönliche und geschlossene Räume aufsuchen, um eine abgeschirmte Atmosphäre zu schaffen.

Nachhaltigkeit ist uns wichtig!

Wegschauen geht nicht mehr:

Ob das Ergebnis der letzten Europawahl oder die 2018 ins Leben gerufene #fridaysforfuture-Demonstrationen, das Thema Umweltschutz spielt in der heutigen Zeit eine wesentliche Rolle in gesellschaftlichen, politischen und auch wirtschaftlichen Aspekten.

Der Gedanke der Nachhaltigkeit beeinflusst immer mehr das Kaufverhalten von Verbrauchern, womit auch wir als Unternehmen gefragt sind nachhaltige Produkte oder Services anzubieten.

Corporate Social Responsibility (CSR) oder auch Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung beschreibt demnach den Beitrag, den ein Unternehmen ohne gesetzliche Forderung leistet, um eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.

Der Unterschied zu früher:

Lange Zeit stand die Gewinnmaximierung im Mittelpunkt von wirtschaftlichen Entscheidungen innerhalb eines Unternehmens. Die Globalisierung der Weltwirtschaft und der zunehmende Konkurrenzkämpf bringt jedoch immer mehr Probleme mit sich.

Die beteiligten Systeme (vor allem Lebewesen und Ökosysteme) besitzen eine natürliche Regernationsfähigkeit – heißt Sie können ein bestimmtes Maß an Ressourcennutzung dauerhaft aushalten, ohne Schaden davon zu tragen. So wurden z.B. in der Vergangenheit nur so viele Bäume in Wälder abgeholzt, wie auch wieder nachwachsen konnten.

Da jedoch mit zunehmender Bevölkerung und steigendem Konsumverhalten Rohstoffe und Energievorräte ausgehen, entsteht eine Ressourcenknappheit, Trinkwasserknappheit, Umweltverschmutzung, Klimaerwärmung, Armut und Hunger sowie der Rückgang einer biologischen Vielfalt.

Dabei stellt sich AURA immer wieder die Frage, wie Unternehmen Umsätze generieren und gleichzeitig nachhaltig Wirtschaften und Rücksicht auf die genannten Punkte nehmen können?

Fakt ist: Es herrscht immer noch sehr viel Unsicherheit. Dies führte innerhalb der letzten Jahre zu dem Bedürfnis nach mehr Transparenz, Vertrauen und Gerechtigkeit. Um wettbewerbsfähig zu bleiben ist es also die Aufgabe von Unternehmen, diese Werte und Bedürfnisse in ihr alltägliches Handeln einzubinden und verantwortungsvoll mit den Ressourcen umzugehen.

 

Und was hat das mit AURA und dem Büro an sich zu tun?

Wir arbeiten zusammen mit Herstellern, die genau diesem Wertewandel standhalten können, die zukunftsorientiert handeln, transparent und fair sind. Hersteller, die CO2 neutral produzieren – Steelcase präsentiert bereits neue wissenschaftlich fundierte Ziele, die es dem Unternehmen bis 2030 ermöglichen, CO2-negativ zu sein. Vitra überzeugt schon seit Jahren mit ihrem zeitlosen und hochwertigen Design. Wussten Sie, dass die Produkte auf ihre Langlebigkeit geprüft und Tests unterzogen werden, die 15 Jahre Benutzung simulieren?

Zudem sind die Möbel mit diversen Zertifikaten wie dem Blauen Engel, Greenguard Gold oder dem GS_Zeichen ausgezeichnet.

Und auch andere unserer Hersteller setzen großen Wert auf Nachhaltigkeit. Gerne verwenden wir z.B. den Stoff „Bergo“ von Bolia, dieser ist aus 98% recycelten Plastikflaschen, frei von gefährlichen Chemikalien und wird mit geringstmöglicher Umweltbelastung hergestellt.

Unsere Passion ist es, Ihr Büro nachhaltig und langlebig zu gestalten. Wir haben die Produkte, wir haben die Expertise. Das ist der perfekte Start für Nachhaltigkeit in Ihrem Büro!

 

Tipps für einen nachhaltigen Arbeitsalltag:

So leicht kann es sein…

  • Benutzen Sie Laptops, diese haben einen geringeren Stromverbrauch als Stand-PCs
  • Vermeiden Sie den Stand-By-Betrieb
  • Sparen Sie Papier, in dem Sie lediglich relevante Dokumente ausdrucken, diese dann am besten in Schwarz-Weiß und doppelseitig
  • Verwenden Sie Recycling-Papier
  • Setzen Sie Pflanzen ein, diese erhöhen das Wohlbefinden und fördern die Konzentration
  • Trennen Sie Müll, indem Sie weitere Abfallkübel für Plastik, Glas und Aluminium nutzen
  • Bilden Sie Fahrgemeinschaften für den Arbeitsweg
  • Fahren Sie spritsparend oder ein Auto mit geringem Treibstoffverbrauch/alternativem Antrieb

All diese Dinge versuchen wir bereits so gut es geht umzusetzen.

Wir haben unseren Showroom mit Hilfe von regionalen und schadstofffreien Materialien (Holz, Moos, Filz) recycelten Stoffen und Pflanzen gestaltet. Zudem sind wir auf dem Weg zu einem papierlosen Büro und nutzen fast ausschließlich digitale Mittel zum Erhalt von Daten. Bei nötigen Drucken wie unserem Factbook, Weihnachtskarten oder auch Geschenken greifen wir guten Gewissens auf natürliche, meist wiederverwertete Materialien zurück.  Zudem bilden wir Fahrgemeinschaften und haben für den Vertrieb und die Montageleitung in Autos mit Elektroantrieb investiert.