re:KIT: Agiles Workshoptool aus Restmaterialien

Was passiert, wenn Design, Materialwissen und Teamwork auf Upcycling treffen?

Bei AURA glauben wir: Gute Zusammenarbeit entsteht nicht auf Knopfdruck. Sie entsteht dort, wo Menschen gemeinsam denken, diskutieren, scheitern und besser machen. Genau deshalb sind  Sarah Ziegler, Planungsleitung und Eileen Badaou, Kommunikationsleitung erneut beim Kreativ-Wettbewerb von EsPattio angetreten. Diesmal auch mit an Bord: Lintex und Impact Acoustic, sowie die Marketingagentur Love Harder, die ihren Showroom in München für das Event zur Verfügung stellte.

Die Aufgabenstellung: Drei Restmaterialien, knapp 3 Wochen Zeit

Aus vorgegebenen Restmaterialien, wie einer Stuhlschal des Abril von EsPattio, Glasmusterplatten von Lintex, und einer Akustic Filzplatte von Impact Acoustic, sollte ein neues Produkt entstehen. Rahmenbedingungen: Alles war erlaubt, es durfte gehämmert, geklebt, gesägt und auch anderes Restmaterial aus dem Office oder von zu Hause benutzt werden.

Unser Ergebnis: re:KIT. Eine Produktserie, die mit Toolbox und Stuhl ideal für kreative Teamformate, agile Methoden und interaktive Workshop-Sessions geeignet ist. Mit dem gewissen Augenzwinkern.

Die Bestandteile im Überblick:

  • Toolbox aus schallabsorbierendem Filz, mit Fächern für Glasmuster und Stoff-Tiles
  • Beschreibbare, magnetische Glasmusterplatten: Ideal für Priorisierungen, Aufgabenverteilungen und visuelle Abstimmungen
  • Magnetische Stoffquadrate zur flexiblen, haptischen Interaktion
  • Passender Stuhl mit integriertem Hocker und Ablage, inklusive Haken für Taschen oder Jacken

Aus einem Brainstorming für Brainstormings geboren. Unsere Idee: Das re:KIT kann Teams, Faciliatoren und Kreativprozesse unterstützen. Besonders in dynamischen Umgebungen, in denen Fokus, Flexibilität und Struktur ineinandergreifen.

Zwischen Alltagsgeschäft und Heißklebepistole: Der Entstehungsprozess

Was von außen so klar aussieht, war in der Umsetzung eine echte Herausforderung. Der Prototyo entstand neben dem laufenden Tagesgeschäft, mit engem Zeitrahmen und manchmal mit einem Kleber, der einfach nicht halten wollte.

Was uns getragen hat? Offene Kommunikation, ein hoher Anspruch und ein Duo, das sich auch unter Druck aufeinander verlassen kann. Zwischen Planung, Basteln, Scheitern und Lachen ist etwas entstanden, das weit über die Toolbox hinausgeht: ein sichtbares Ergebnis für echte Zusammenarbeit.

Upycling als Haltung, nicht nur als Materialwahl

Dabei geht es nicht nur um Nachhaltigkeit im ökologischen Sinne, sondern auch um eine neue Perspektive:

  • Was ist bereits da?
  • Wie können wir Bestehendes neu kombinieren?
  • Welche Ideen entstehen, wenn wir uns auf den Prozess einlassen?

Diese Fragen prägen auch unsere Arbeit mit Kunden und Kundinnen, wenn es darum geht, Räume für Menschen und Prozesse zu gestalten: Flexibel, zukunftsfähig und mit einem klaren Fokus auf Zusammenarbeit.

re:KIT: Wo Kollaboration sichtbar wird

Unser außerplanmäßiges Projekt ist ein Beispiel dafür, wie innovative Bürogestaltung, Nachhaltigkeit und agile Arbeitsmethoden zusammengedacht werden können. Und es zeigt, dass Zusammenarbeit nicht nur ein Wort in Präsentationen sein muss, sondern konkret, sichtbar und nutzbar.

Ein großer Dank geht an Espattio, Impact Acoustic, Lintex und Love Harder Munich für die Bereitstellung der Materialien und die Möglichkeit, ein Teil dieses spannenden Wettbewerbs zu sein.


Unser Empfehlungen:

 

Gemeinsam stark: KI und Digitalisierung im Fokus

Wir haben uns entschieden: Wir hören auf, nur über KI zu reden. Sondern gemeinsam mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Franken haben wir ein neues spannendes Projekt zur Automatisierung von Ausschreibungsprozessen mit KünstlicherIntelligenz gestartet. 🎯

Das ist unser Partner:

Das Mittelstand-Digital Zentrum Franken unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen in Nordbayern dabei, digitale Strategien, Tools sowie Arbeitsabläufe für Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu konzipieren und umzusetzen. Zudem bietet es individuelle Beratungen, Workshops und Schulungen an, um den Unternehmen praxisnahe Lösungen zu präsentieren. Darüber hinaus fördert es den Austausch zwischen den Unternehmen, um Best Practices zu teilen und die Zusammenarbeit in der Region zu stärken. 🌿 🚀

Der Einsatz von KI ist komplex:

Gemeinsam mit Lisa Kirschbaum und Hendric Rahm vom Mittelstand Digital Zentrum Franken und AN[ki]T vom Anhaben wir eruiert, wie und wo uns der Einsatz von KI in unseren Prozessen helfen könnte. Natürlich hatten wir viele Ideen, was KI so alles für uns tun könnte – in der Realität ist das natürlich gar nicht so einfach und es geht auch nicht alles auf einmal.

Unser Ziel: Automatisierung von Aussschreibungen

Mit der Unterstützung von KI werden wir in Zukunft unsere Ausschreibungen effizienter und noch professioneller gestalten können. Die gewonnene Zeit können wir in noch präzisere Lösungen für die individuellen Bedürfnisse der Kunden und Kundinnen investieren. Unser Team kann sich dadurch verstärkt auf innovative Bürokonzepte und zukunftsorientierte Arbeitswelten fokussieren.

Man sieht im Vordergrund einen Laptop mit einer offenen Teams-Besprechung. Im Hintergrund sitzen zwei Männer, die ebenfalls in ihre Laptops schauen und an der Besprechung teilnehmen.

AURA ist Vordenkerin im Bereich Digitalisierung und KI

Mithilfe der AI-Strategin Sandra Nuissl,  die unser Projekt umsetzt, werden wir in den nächsten Monaten sehen, an welchen Stellen unsere Ausschreibungsprozesse automatisiert werden können: Durch das Bündeln von Fachwissen und Engagement setzten beide Teams einen Meilenstein in der Automatisierung von Ausschreibungsprozessen, um die Branche einen entscheidenden Schritt nach vorne zu bringen.

Wir freuen uns schon darauf, Ihnen weiterhin von diesem spannenden Projekt zu berichten.

 

Showroom News – AURA in Bewegung

Es tut sich etwas bei uns im Showroom. Ende 2022 entschieden wir uns dafür, unseren Showroom an die aktuellsten Erkenntnisse und Bedürfnisse, die es zum produktiven Arbeiten gibt, anzupassen. Schließlich verkaufen wir nicht nur innovative Arbeitswelten, sondern leben und arbeiten selbst in einer. Deshalb hieß es Anfang 2023 erst einmal an der ein oder anderen Ecke bei AURA: ‚Work in progress‘. Doch so allmählich wird das, was in langer Vorarbeit geplant und besprochen wurde, zur neuen Realität.

Die AURA-Lounge – Bibliothek, Ruhebereich und Wartezone für Kundenbesuche.

Zentrale Punkte des Umbaus

1. Die Interaktion und Kommunikation untereinander durch die viele verschiedene Arbeitsmöglichkeiten stärken.

2. Das Desksharing-Prinzip wieder einführen, welches durch die Pandemie-Zeit vorübergehend auf Eis gelegt wurde.

3. Den AURA-Unternehmensprozess anhand des Showrooms unmittelbar sichtbar und erlebbar machen.

4. Reuse statt buy: Fokus darauf, was kleine Veränderungen und flexible Möbel bewirken können. Durch eine intensive Planung, ein paar neue Produkte und die Anpassung mit den gegebenen Raumvoraussetzungen und Bestandsmöbeln erschaffen wir neue Arbeitsmöglichkeiten und etwas Luftigkeit im Büro.

Und ja, wir geben es zu: ein paar neue Stoffe, Teppiche und Tapeten tragen auch zu dem neuen Raumgefühl bei. 😉

Ein paar Einblicke

Kaum feste Arbeitsplätze, dafür viele Arbeitsmöglichkeiten. Der Showroom entspricht in seiner Aufteilung auch dem AURA-Prozess. Einen ersten Eindruck gewinnt man durch die AURA-Lounge, in der neue Kunden begrüßt werden. Hier nur ein paar Eindrücke der Veränderungen, die wir im Showroom vorgenommen haben.

Das ehemalige Leitungsbüro wurde zum Multiclub umgestaltet. Dieser ist mittlerweile einer der beliebtesten Besprechungsorte.

Das Hub von FANTONI zeichnet sich durch zahlreiche Features aus: die integrierte Beleuchtung und die Elektrifizierung in der Mitte machen ein ideales Arbeiten möglich. Bequem sitzt man darum auf dem TipTon oder Physix von VITRA.

Im Playground Centercourt sitzen wie gewohnt Vertrieb und Projektleitung. Allerdings mit etwas verändertem Mobiliar.

Flexible Möbel für flexible Mitarbeiter: Flex Tische von Steelcase und USM Haller

Nicht nur uns gefällt es – auch unserer Bürohündin Rubi gefällt die naturnahe Umgestaltung des Sitzkubus. Neu ist dabei auch der Tisch in der Mitte. Er dient als praktische Abstellfläche und lädt ein, sich auch zu zweit zusammenzusetzen.

Wir wissen: Regelmäßige Entspannung und Pausen erhöhen die Leistung.

Die begrünte Dancing Wall von Vitra bietet Sichtschutz und integriert grüne Elemente in die Entspannungszone. Das Alcove Work ermöglicht konzentriertes Arbeiten und zur Ruhe kommen. 

Lust auf mehr? Das war noch längst nicht alles! Kommen Sie vorbei und sehen Sie sich live vor Ort die andere Hälfte unseren neu gestalteten Büros an.


Können Sie Ihr Büro fühlen? Welche Rolle die fünf Sinne bei der ergonomischen Gestaltung von Büros spielen, erfahren Sie hier. 

Office-Begrünung und gleichzeitig Stauraum? USM zeigt, wie es geht. Lesen Sie hier mehr darüber.