AURA als Topmarke bei Office Roxx

AURA ist eine von 35 Marken, die im neuen Sammelband ‘Office Brands. Top-Marken für die Büroarbeit’ vertreten sind. Hier ein kleiner Einblick in Inhalte des Bandes.

Was bedeutet eigentlich MARKE?

In seinem Vorwort geht Dr. Robert Nehring, Herausgeber und Chefredakteur des Magazins ‘Office Roxx’ näher auf die Frage ein, was genau eigentlich eine ‘Brand’ ist. Die Bürowelt als Markenwelt: Der Anspruch auf  Identifikation mit dem eigenen Unternehmen und der Abgrenzung von anderen Firmen ist enorm gestiegen. Und zwar sowohl auf der Seite des Unternehmens als auch der Angestellten. Aber Marken entstehen nicht von einem Tag auf den anderen. Die Anfänge von vielen großen Marken waren klein. Manche haben kaum noch etwas mit ihren Anfängen zu tun. Ein prominentes Beispiel: Samsung startete seine Markenkarriere mit Lebensmittelgeschäften. Was lernen wir daraus? Veränderung ist das, was Marken am Leben hält. Sie wachsen mit ihrer Umgebung mit, passen sich an die Umstände an und haben gelernt, sich an den Bedürfnissen und Wünschen ihrer Zielgruppe zu orientieren. Marke kommt vom lateinischen *marka = Zeichen. Eine Marke setzt Zeichen. Zeichen von Qualität, Identität und Wiedererkennung. Etwas, das man sich merken sollte.

Marken brauchen einen Sinn

Der alleinige Fokus auf Zahlen führt laut Frank Dopheide schon lange am Ziel vorbei: In unsicheren Zeiten ist neben der Haltung auch die Handlung gefragt. Authentizität, Transparenz und Rückgrat verleihen großen Marken einen Sinn. Dieser fast schon müde zitierte ‘Purpose’ ist aber mehr als das. In der heutigen Generation geht es um das Miteinander für ein höheres Ziel. Es geht um gemeinsame Werte, die auch vom Unternehmen aktiv gelebt werden müssen.  Dazu gehört auch das sinnliche Erfahren dieses Purpose. Für die Mitarbeiter*innen muss im Unternehmen spürbar sein, für wen und welche Ziele sie arbeiten. Genau da kommt die Bürogestaltung ins Ziel. Es geht nicht um die Vereinheitlichung einer bestimmten Stilrichtung. Es sind die kleinen Details in der Arbeitsweltgestaltung, die den Unterschied machen.

Marken brauchen Werte

Marken sind laut Nina Rieke und Hans-Christian Schwingen allgegenwärtig, nicht nur bei klassischen Markenartikeln, sondern in der gesamten Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Das macht auch Sinn, da in unsicheren Zeiten vermehrt auf  Nachhaltigkeit, Glaubwürdigkeit und Qualität gesetzt wird. Durch den Einsatz von Social Media wird Fehlverhalten, Inkonsequenz und Intransparenz stärker geahndet denn je. Eine Marke muss sich dessen bewusst sein, für welche Werte und Haltungen sie einsteht. Diese Werte dürfen allerdings nicht durch hohle Phrasen untermauert werden, sondern müssen sowohl für Mitarbeitende, Management und Kunden klar lebbar sein. Sie dürfen sich auch durchaus mit der Zeit verändern –  solange dieser Wandel für alle nachvollziehbar ist.

Der AURA Empfangsbereich gibt Einblick in das Herzstück des Unternehmens: der Essbereich, an dem sowohl Kunden als auch Mitarbeitende regelmäßig zusammenkommen.

Marken brauchen ganzheitliches Führen

Die Vielzahl an Kontaktpunkten hat durch Social Media und digitale Instrumente wie humanoide Roboter, Chatbots usw. enorm zugenommen. Prof. Dr. Carsten Baumgarth sieht deshalb die Aufgabe des Marketings nicht als eine einzelorientierte einer Marketingabteilung, sondern als übergreifende Aufgabe aller im Unternehmen. Der Wiedererkennungswert einer Marke muss stets vorhanden sein. Die Markenführung sollte seiner Meinung nach neu gedacht werden, wobei sich Markenwissenschaft und Markenpraxis mehr annähern müssen.

Marken müssen sich an der Veränderung orientieren

Die Bürowelt befindet sich im Wandel und dies auf einmal viel schneller, als es vor ein paar Jahren noch vorstellbar war. Bestehende Arbeitsabläufe werden hinterfragt, parallel dazu sind agile Arbeitsprinzipien und hybride Arbeitsformate nicht mehr wegzudenken. Das in den 1980er Jahren von Frithjof Bergmann entwickelte Konzept der ‘New Work’ verändert Markendenken und damit auch die Bürogestaltung. Hans Meier-Kortwig tritt ein für eine starke Markenpositionierung, die sich an Veränderungen anpassen kann und dabei trotzdem ihre Markenidee beibehält.

Für uns bei AURA ist ganz klar: Der Wesenskern unseres Arbeitens ist es, die Arbeitswelten unserer Kunden besser zu machen. Diese Verbesserung bedeutet auch eine Veränderung der Arbeitswelt. Eine Veränderung, die sich allerdings ganz klar am Menschen orientiert. Mehr dazu gibt es im Artikel. 😉


Hier geht es zum vollständigen Artikel von AURA bei Office Roxx

Adaptive Reuse, Buy Back, hä? Wenn Sie mehr als Bahnhof verstehen wollen, dann lesen Sie hier weiter. 

Auch hier geht es um Kommunikation: Wie wir durch unsere Umgebung Wertschätzung ausdrücken können. 

 

 

Entstehung des OFFICE-PARKS bei FACKELMANN

Von Grund auf wurde die Marketingabteilung von Fackelmann in Hersbruck vom AURA-Team neu gestaltet. Der neue Office-Park begeistert und bietet genügend Raum und Möglichkeiten für einen kreativen und flexiblen Workflow. Durch unsere AURA-Connect-Netzwerkpartnerschaft und unser vielfältiges Portfolio können wir die Lösungen anbieten, die für unsere Kunden am besten sind.

Lesen Sie im Folgenden die ganze Story:

ABTEILUNGSZUWACHS WÄHREND DER PANDEMIE

Die Marketingabteilung von Fackelmann wuchs während der Pandemie – im vorübergehenden Home-Office war das erst einmal kein Problem. Doch schnell wurde klar, dass die bisherige Bestandsfläche nicht mehr genügend Platz für alle bieten würde, sobald die Mitarbeitenden verstärkt ins Büro zurückkehren würden. Ein neues Konzept musste her – mit der Voraussetzung, dass die Grundfläche dieselbe blieb. Somit kam AURA mit ins Spiel.

EIN OFFICE PARK FÜR FACKELMANN

Die Idee des Office-Parks für Fackelmann nahm in Kunden- und Mitarbeiterworkshops Gestalt an. Geplant war eine Neugestaltung der Bestandsfläche für circa 30 Mitarbeitende. Das Konzept umfasste 18 Fokusarbeitsplätze, 4 Teamarbeitsplätze, eine Raum-in-Raum-Lösung für Besprechungen und ein eigenes Work-Café für die Abteilung. Es musste allerdings auch der zusätzliche Stauraum für Produktbeispiele aus der Marketingabteilung in die Arbeitsfläche integriert werden.

UNERWARTETE HERAUSFORDERUNGEN IN DER BAUPHASE

Die Planung war bereits entworfen, visualisiert und alle Bau- Lieferleistungen zur Ausführung freigeben und beauftragt. Doch ein paar Wochen später während der Bauphase kam heraus: eine wichtige Rohrleitung durchkreuzte die Pläne des Work-Cafés. Das Herausreißen der Wand war nicht mehr möglich wie gedacht. Somit war die gesamte Planung für diesen Bereich erst einmal hinfällig. Für uns begann ein planungstechnischer Ideen-Sprint. Das Konzept musste geändert und an die flächengegebenen Voraussetzungen angepasst werden. Das Work-Café in seiner ursprünglichen Gestalt war so definitiv nicht mehr umsetzbar. Doch es gelang, eine sinnvolle alternative Gestaltung zu finden. Die letztlich super kurzfristig im Bau umgesetzt wurde – ohne eine Verzögerung auszulösen.

HIER EIN EINBLICK IN DEN ARBEITSPROZESS

NEUGIER AUF DEN OFFICE-PARK

Das Arbeiten mit Altbestand fordert die Bürogestaltung auf mehreren Ebenen heraus, doch es macht die Arbeit auch wahnsinnig spannend. Wie wird das Endergebnis letztlich aussehen? Im Gegensatz zu einem neuen Gebäude gibt es eine Vorgeschichte, die mit der alten Büroumgebung verknüpft ist. Während der Abbruchmaßnahmen, der Renovierung und Montage gab es zahlreiche Besuche aus der Marketingabteilung. Die Neugier war groß: Wie verändert sich die Arbeitsumgebung? Wie weit ist der Umbau? Wie wird die neue Arbeitswelt aussehen?

DAS NEUE KONZEPT: DER OFFICEPARK

Schließlich handelte es sich nicht nur um eine Neugestaltung der Arbeitsumgebung, sondern auch um die Einführung eines neuen Konzepts. Ein Konzept, das verstärkt auf die Zusammenarbeit in Zeiten von hybrider Arbeit setzt. Dezidierte Areale für soziale Interaktion erleichtern den spontanen Austausch und fördern Kreativität. Eigene Arbeitsplätze weichen zugunsten des Clean-Desk-Prinzips, da nicht immer alle Mitarbeitenden vor Ort sind. In zugewiesenen Lockerschränken können jedoch private Gegenstände und Tools aufbewahrt werden. Durch praktische Körbe und Toolboxen sind diese jederzeit mobil griffbereit. Für wichtige Besprechungen kann die akustisch wirksame Raum-in-Raum-Lösung genutzt werden. So wird auch sichergestellt, dass die Mitarbeitenden auf den Fokusarbeitsplätzen und im Teamarbeitsbereich ungestört arbeiten können.

Der Office-Park der Marketingabteilung ist der erste solcher Art bei Fackelmann. Doch er kommt genau zur richtigen Zeit: Die Anforderungen und Ansprüche an Arbeit ändern sich – Arbeitswelten müssen sich anpassen. Wer diese Umstände ignoriert, wird langfristig abgehängt.

FAZIT

Die Umgestaltung von Altbestand ist nachhaltig und sinnvoll, da kein neuer Gebäudekomplex benötigt wird. Darüber hinaus können Ressourcen wiederaufbereitet oder mit neuen Elementen kombiniert werden.  Es hat allerdings manchmal auch seine Tücken. Die Flächenstruktur ist vorgegeben und bauliche Altlasten können plötzlich wie aus dem Nichts auftauchen. Unerwartete Überraschungen fordern ein hohes Maß an Kreativität und Spontaneität. Doch genau das macht auch den Reiz der Umgestaltung aus. Letztlich geben wir alles, um gute und innovative Arbeitswelten entstehen zu lassen.