Showroom News – AURA in Bewegung

Es tut sich etwas bei uns im Showroom. Ende 2022 entschieden wir uns dafür, unseren Showroom an die aktuellsten Erkenntnisse und Bedürfnisse, die es zum produktiven Arbeiten gibt, anzupassen. Schließlich verkaufen wir nicht nur innovative Arbeitswelten, sondern leben und arbeiten selbst in einer. Deshalb hieß es Anfang 2023 erst einmal an der ein oder anderen Ecke bei AURA: ‚Work in progress‘. Doch so allmählich wird das, was in langer Vorarbeit geplant und besprochen wurde, zur neuen Realität.

Die AURA-Lounge – Bibliothek, Ruhebereich und Wartezone für Kundenbesuche.

Zentrale Punkte des Umbaus

1. Die Interaktion und Kommunikation untereinander durch die viele verschiedene Arbeitsmöglichkeiten stärken.

2. Das Desksharing-Prinzip wieder einführen, welches durch die Pandemie-Zeit vorübergehend auf Eis gelegt wurde.

3. Den AURA-Unternehmensprozess anhand des Showrooms unmittelbar sichtbar und erlebbar machen.

4. Reuse statt buy: Fokus darauf, was kleine Veränderungen und flexible Möbel bewirken können. Durch eine intensive Planung, ein paar neue Produkte und die Anpassung mit den gegebenen Raumvoraussetzungen und Bestandsmöbeln erschaffen wir neue Arbeitsmöglichkeiten und etwas Luftigkeit im Büro.

Und ja, wir geben es zu: ein paar neue Stoffe, Teppiche und Tapeten tragen auch zu dem neuen Raumgefühl bei. 😉

Ein paar Einblicke

Kaum feste Arbeitsplätze, dafür viele Arbeitsmöglichkeiten. Der Showroom entspricht in seiner Aufteilung auch dem AURA-Prozess. Einen ersten Eindruck gewinnt man durch die AURA-Lounge, in der neue Kunden begrüßt werden. Hier nur ein paar Eindrücke der Veränderungen, die wir im Showroom vorgenommen haben.

Das ehemalige Leitungsbüro wurde zum Multiclub umgestaltet. Dieser ist mittlerweile einer der beliebtesten Besprechungsorte.

Das Hub von FANTONI zeichnet sich durch zahlreiche Features aus: die integrierte Beleuchtung und die Elektrifizierung in der Mitte machen ein ideales Arbeiten möglich. Bequem sitzt man darum auf dem TipTon oder Physix von VITRA.

Im Playground Centercourt sitzen wie gewohnt Vertrieb und Projektleitung. Allerdings mit etwas verändertem Mobiliar.

Flexible Möbel für flexible Mitarbeiter: Flex Tische von Steelcase und USM Haller

Nicht nur uns gefällt es – auch unserer Bürohündin Rubi gefällt die naturnahe Umgestaltung des Sitzkubus. Neu ist dabei auch der Tisch in der Mitte. Er dient als praktische Abstellfläche und lädt ein, sich auch zu zweit zusammenzusetzen.

Wir wissen: Regelmäßige Entspannung und Pausen erhöhen die Leistung.

Die begrünte Dancing Wall von Vitra bietet Sichtschutz und integriert grüne Elemente in die Entspannungszone. Das Alcove Work ermöglicht konzentriertes Arbeiten und zur Ruhe kommen. 

Lust auf mehr? Das war noch längst nicht alles! Kommen Sie vorbei und sehen Sie sich live vor Ort die andere Hälfte unseren neu gestalteten Büros an.


Können Sie Ihr Büro fühlen? Welche Rolle die fünf Sinne bei der ergonomischen Gestaltung von Büros spielen, erfahren Sie hier. 

Office-Begrünung und gleichzeitig Stauraum? USM zeigt, wie es geht. Lesen Sie hier mehr darüber. 

Man muss das Büro auch fühlen können

Es ist ein unterschätztes Thema: Dass ein Arbeitsplatz ergonomischen Mindestanforderungen stand halten muss, ist allseits bekannt und gehört zu den Grundsätzen der Bürogestaltung. Doch was ist mit den sensorischen Aspekten von Raumumgebungen?

Stellung der Ergonomie im Arbeitsalltag

Mit dem Einzug der Ergonomie in die Arbeitsplatzgestaltung erfolgte bereits ein großer Schritt. Eine ergonomische Arbeitsumgebung orientiert sich an den Bedürfnissen des menschlichen Bewegungsapparates. Dadurch werden gesundheitliche und körperliche Faktoren – die sogenannten menschlichen Faktoren – mit einbezogen. Das Produktdesign ist nicht nur rein ästhetisch und funktional, sondern es passt sich auch den psychischen und physiologischen Prinzipien von Arbeitsprozessen und Systemen an. Im optimalen Fall ist es auf die Körperhaltung und die Fähigkeiten, aber auch Einschränkungen einer Person abgestimmt.

Sensorische Ergonomie

Die sensorische Ergonomie erweitert diese Standards um ein vielseitiges. Sie beachtet neben den grundlegenden ergonomischen Voraussetzungen auch sensorische Reize. Denn der menschliche Körper braucht unterschiedliche Anregungen, um dauerhaft gesund und produktiv zu sein. Lassen Sie uns also einen ganz neuen Blick auf die Sinnesorgane Augen, Ohren, Nase und Haut im Kontext von Bürogestaltung werfen.

Visuelle Anreize schaffen – zum Beispiel durch den Algenvorhang von Vitra

  1. Augen/Sehen – Visuelle Anreize schaffen

Bildschirmarbeit ist anstrengend und Augenprobleme wie Kurzsichtigkeit nehmen zu. Eine spezielle Augengymnastik kann Abhilfe schaffen. Aber wenn wir ehrlich zu uns sind, wollen wir nicht noch ein weiteres Workout-To-Do, an das wir bei all unseren Aufgaben denken müssen. Stattdessen sollte die Arbeitsumgebung selbst schon genug Anregungen anbieten, z.B. durch unterschiedliche Farben, Distanzen oder Materialoberflächen. Sodass wir beim Nachdenken auch gerne einmal vom Bildschirm wegschauen oder in die Ferne gucken. Und dadurch unseren Augen eine wohltuende Pause verschaffen. Aber Vorsicht: Das Mittelmaß zwischen Anregung und Ablenkung ist ein Muss.

Plant-Panels von Götessons reduzieren den Störschall

2. Ohren / Hören – Störschall beseitigen

Lärm und Lautstärke sind enorme Störquellen beim produktiven Arbeiten. Durch den Einsatz von Material mit akustischer Wirksamkeit können wir dem entgegenwirken. Doch gehen wir einen Schritt weiter. Wie könnte der Einsatz von beruhigender Musik oder Naturgeräuschen in Ruhe- oder Fokuszonen beim Arbeiten helfen? Natürlich nur mit der Möglichkeit, dies auch selbst zu kontrollieren und niemanden damit zu stören.

3. Nase / Riechen – Luftqualität und Rosenduft?

Eine gute Luftqualität wurde in den letzten Jahren durch die Pandemie zur Mindestanforderung. Die Zunahme an Allergien und Asthma spricht für sich. Doch auch hier wagen wir einmal einen Ideensprung: Wie wäre es, mit dem Einsatz von unterschiedlichen Gerüchen zu arbeiten? Denn gewisse Gerüche lösen etwas in uns aus.  Düfte gelangen durch die Nase ins Gehirn, stimulieren das Nervensystem und setzen Hormone frei. Sie wecken Erinnerungen und Gefühle – sie wirken als subtiles Kommunikationstool. Zum Beispiel können bestimmte Duftmischungen dafür sorgen, dass wir die Umgebung positiver wahrnehmen. Es gibt bereits Produkte, die als brandingtool für Unternehmen entwickelt werden. Aber Vorsicht: Auch ätherische Düfte können Allergien oder Reizungen hervorrufen.

 

4. Haut / Haptik – Unterschiedliche Oberflächen anbieten

Es müssen nicht immer die gleiche Melaminoberflächen sein. Warum nicht ein bisschen etwas wagen und abwechlungsreiche Materialoberflächen und Formen anbieten? Denn ein angenehmer Reiz auf der Haut beugt Übermüdung vor. Die Abwechslung beim Tasten wirkt anregend und steigert letztlich das Leitungspotential.

5. Zunge / Schmecken – Erlebnisorte schaffen

Gut, hier gibt es nicht viel zu gestalten 😉 Andererseits: Ein schönes Workcafé mit köstlichem Kaffee hilft immer.

Sicherlich ist die sensorische Ergonomie kein Wunderheilmittel. Allerdings macht es Sinn, sie bei der Bürogestaltung mit einzubeziehen. Denn ein sinnvoll und innovativ gestaltetes Arbeitsumfeld ist vor allem eines: gut durchdacht und am Menschen orientiert. Lassen Sie uns die menschlichen Sinnesorgane mit ins Boot holen, um ein maximal leistungsförderndes und inspirierendes Arbeitsumfeld bieten zu können.

Cafeteria mit Thonet-Möbeln


Wie man die Luftqualität im Büro durch einen kleinen Knopfdruck verbessert, können Sie hier lesen. 

Wie kommuniziert Ihr Arbeitsplatz? Raumpsychologie und Bürogestaltung.

Wie holen Sie Ihre Mitarbeitenden zurück ins Büro? Kommen Sie zu unserer Veranstaltungsreihe ‚Lunch & Learn‘ und erfahren Sie mehr darüber. Termine finden Sie hier. 

Grünes Office durch USM Haller Pflanzenwelten

Das modulare Möbelbausystem von USM zeichnet sich durch seine vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten aus – es passt sich den individuellen Wünschen an und steht zugleich für Wertigkeit als auch Flexibilität. Mit seinem Pflanzenzubehör ermöglicht es durch ein paar kleine Handgriffe, die Arbeitsumgebung zu begrünen und ein wohltuende Atmosphäre zu gestalten.

Wir suchen uns zur Erholung Orte in der Natur – Doch was, wenn wir unsere Ruheoasen auch in unserem täglichen Arbeitsumfeld haben können?  Pflanzen in unserer Umgebung reduzieren Stress und können unsere Produktivität erhöhen. Die modulare Erweiterung des USM Haller Systems lässt unterschiedliche Arbeitsumgebungen grüner werden.

USM Haller Regale eignen sich perfekt dafür, um in offenen Büroflächen oder Coworking Spaces einen visuellen Sichtschutz zu bieten. Als Raumtrenner bieten sie genügend Privatsphäre und schaffen auch Stauraum für private Gegenstände. Durch die begrünten Einsätze lockert es die Umgebung auf und schafft eine gemütliche und ansprechende Atmosphäre. Die Pflanzeneinsätze lassen sich in jeder Arbeitsumgebung einsetzen und werten die Räumlichkeiten auf.

Das System dahinter ist einfach: Statt des normalen Regalbretts gibt es einsetzbare Tablare mit Topfaussparungen. Diese eigens dafür entworfene Töpfe sind inklusive eines Bewässerungssets in einer Einheitsgröße in den Farben Terrakotta und Basalt erhältlich. Die Tablare gibt es in 5 verschiedenen Größen und in den 14 USM Farben.

Durch die Beleuchtungslösung USM Haller E lassen sich die Pflanzen noch mehr in Szene setzen. Eine gezielte Ausleuchtung oder Dimmung der Pflanzenwelten kreiert eine warme und einladende Atmosphäre. Diese Accessoires lassen sich unkompliziert in bereits bestehende Möbelkonfigurationen integrieren. Es muss also kein neues Produkt erworben werden, was wertvolle Ressourcen einspart. Denn Nachhaltigkeit und Langlebigkeit sind Kernelemente der Firma USM, die ihre Verantwortung im Umgang mit der Umwelt ernst nimmt.

 


Biophiles Design – Was ist das eigentlich? Mehr dazu hier. 

Mehr über unsere neue Partnermarke USM.

Der USM Haller Konfigurator und weitere Produkte von USM

Von Zuhause ins Büro – Vitra Home Stories

Das Zuhause ist in den letzten Jahren als Arbeitsplatz unerwartet bequem und attraktiv geworden. Zumindest für diejenigen, die dort genügend Platz, ergonomische Voraussetzungen und Ruhe hatten und haben. Doch es wurde auch klar, wie sehr uns die soziale Interaktion und das Miteinander fehlen.

Einerseits bietet uns das Büro kollektive Sicherheit und Stabilität. Andererseits sehnen wir uns nach der Unabhängigkeit und persönlichen Freiheit, die uns das selbstbestimmte Arbeiten zu Hause ermöglicht. Fest steht: Wir müssen beides im Büro vereinen, um unser Potential am besten nutzen zu können.

Der Stuhl ‚Standard‘ und der ‚EM-Table‘ sind Designklassiker von Jean Prouvé. Seit letztem Jahr sind diese im Untergestell mit neu aufgelegten Prouvé-Farben erhältlich.

Manche wollen weiterhin von zu Hause aus arbeiten. Warum? Eine Möglichkeit könnte sein: Weil es ihnen im Büro an jeglicher Inspiration fehlt. Dieselbe monotone und mittelmäßige Umgebung wie vor der Pandemie.  Warum also zurückkehren?

Individualität des Arbeitsplatzes ist wichtig

Meistens ist der Heim-Arbeitsplatz sehr individuell und improvisiert. Allgemein waren Büros früher sehr persönlich und wohnlich gestaltet. Schließlich hat die Standardisierung und Hierarchisierung erst im 20. Jahrhundert Einzug gehalten. Um aber mit der heutigen Zeit mit zu halten, müssen wir weg von der willkürlichen Zusammenstellung und Homogenisierung von Bürointerieur: Wir sind keine Requisiten in einer gleichgültigen Umgebung. Es bedarf echter und wirksamer Planung, um ein Büro funktional und sinnvoll einzurichten. Sodass wir dort nicht nur quantitativ die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wollen, sondern auch qualitativ unser Leistungspotenzial voll ausschöpfen können.

 

Der Eames Elephant ist ein wichtiges Versuchsobjekt in der Entwicklung der Formsperrholz-Technik – das Spielzeug als Symbol für eine neue Ära der modernen und innovativen Designindustrie. Spielzeug sei nicht so unschuldig, wie es aussehe – es sei vielmehr der Vorreiter für ernsthafte Ideen, so Ray und Charles Eames.

Küchentisch als Inspiration

Ein erster Ansatzpunkt ist die Küche: Denn das Leben zu Hause spielt sich viel dort ab, ebenso im häuslichen Büro. Das zeigt uns, dass das Arbeiten rund um den Küchentisch eine Quelle der Inspiration und Kreativität ist. Je näher das Arbeiten an der Küche ist, desto befriedigender, produktiver und aktiver wird es. Es ist laut dem Designer Jonathan Olivares eine Dreifelderwirtschaft: „Arbeit, kurze Kaffeepause, mehr Arbeit, Essen machen.“ Durch den Wechsel bekomme man einen freien Kopf. Die Ablenkung kann fruchtbar sein, denn wenn es die richtige ist, kann sie Motivation und Kreativität neu entfachen.

Der Hal Lounge Chair von Vitra hat das Zeug zu einem echten Klassiker. Bequem und formschön lädt er zum Verweilen ein.

Wohnlichkeit zählt

Wir müssen uns das von zu Hause mitnehmen, was förderlich für eine leistungsfähige Arbeitsumgebung ist. Für Fairness und Inklusion muss die Möglichkeit geschaffen werden, in einem gut ausgestatteten Büro zu arbeiten. Ein Büro, das einen persönlichen Charakter hat. In dem Wohnlichkeit zählt und das Ruhe, Persönlichkeit und Flexibilität zulässt. Fest steht, dass wir eine intensive Beziehung zu den uns umgebenden Objekten aufbauen, wenn wir viel Zeit an einem Ort verbringen. Dann sollten wir diese auch ‚beleben‘, ‚bewohnen‘ und ‚bearbeiten‘ – denn Raum und Möbel sollten bei uns die Experimentierfreude wecken, sodass wir unsere Arbeit produktiver und motivierter ausüben können.

Ein wohnliches Setting regt die Kreativität an. Zum Beispiel mit den Poulder Sofa von Vitra (Designer: Hella Jangerius)

Bildquellen: Vitra

Inspirationsquellen: Vitra Working from Home, Vitra Home Active 


Haben Sie schon einmal Gedanken über Raumpsychologie bei der Bürogestaltung gemacht? Lesen Sie mehr hier. 

Sie wollen gern wissen, was bei der Einrichtung Ihrer Arbeitsumgebung zählt? Kommen Sie zu unserer nächsten Lunch & Learn. Hier haben Sie einen Überblick über die nächsten Termine. 

Wie kommuniziert Ihr Arbeitsplatz?

Ihr Arbeitsplatz kommuniziert, ob Sie es wollen oder nicht. Das eigene Büro verrät mehr über die Motivation, Arbeitsweise und Persönlichkeit der Arbeitskraft als uns bewusst ist. Wir fällen nicht nur innerhalb von ein paar Sekunden ein Urteil über eine Person, wenn wir sie zum ersten Mal sehen, sondern wir schätzen auch den Charakter anhand des Arbeitsplatzes ein. Zumindest laut den Forschungen des US-Psychologen Samuel Goslings. Er ist davon überzeugt, dass die Art und Weise, wie wir unsere Umgebung gestalten, unser Inneres widerspiegle. Gewissenhaftigkeit, Arbeitsmotivation, Verbundenheit zum Unternehmen – all das könne man anhand des Arbeitsplatzes ablesen.

 

Bild von Vitra

Was verrät Ihr Arbeitsplatz über Sie als Mensch?

Laut Gosling gibt es zwei Objekttypen, die etwas über uns verraten:

  1. Der ‚Identitätskörper‘ dient zur bewussten Inszenierung. Das können Deko-elemente, Bilder oder hochwertige Büroutensilien sein.
  2. Sogenannte Verhaltensrückstände wie ein chaotischer Schreibtisch lassen unbewusst Rückschlüsse auf Persönlichkeit zu.

Sie können Ihren Arbeitsplatz also bewusst so gestalten, dass er die richtigen (oder falschen) Eindrücke hinterlässt. Aus gestalterischer Sicht können Sie allerdings auch das mitnehmen: Die persönliche Dekoration kreiert eine Art privaten Schutzraum oder Territorium. Aber ein individuell gestaltetes Umfeld führt auch zu mehr Wohlbefinden. Dieses wiederum wirkt sich positiv auf die Produktivität aus. Das ausbalancierte Ausmaß an Personalisierung erzeugt Vertrauen und führt zu mehr Vertrauen und Bindung an das Unternehmen.

Durch äußere Prozesse das Innere in Gang bringen

Raum macht etwas mit uns – Verändern wir etwas im äußeren Raum, können wir auch Prozesse im Inneren anregen

Hier geben wir Ihnen ein paar wichtige Punkte mit, wie sie die Raumpsychologie für sich nutzen können. Denn gut designte Räume sind ein essentieller Teil von Gesundheitsprävention.

  • Die Wertschätzung der Mitarbeitenden muss sich auch in der Umgebung widerspiegeln, um als bedürfnisorientierter Arbeitgeber authentisch zu sein.
  • Hochqualitative Produkte lassen sich auch nur in entsprechenden Umgebungen authentisch verkaufen.
  • Raum braucht Platz, um sich zu entwickeln, zu verändern und lebendig zu bleiben: Nicht nur die Technik darf und muss sich weiterentwickeln. Auch Mitarbeitenden muss die Möglichkeit zur Veränderung gegeben sein
  • Um (Arbeits-)beziehungen zu verbessern, muss über die Beziehung geredet werden und nicht einfach über die Köpfe weg entschieden werden.

Bild von Thonet 

Am besten starten Sie, indem Sie Ihre Mitarbeitende zum Beispiel durch regelmäßige Fragebögen mit einbeziehen. Denn ein schönes Office ist mehr als bloße Dekoration: es ist ein enges Netz von gut durchdachter Interaktion.


Melden Sie sich bei unserer Lunch & Learn- Veranstaltung an, um mehr über die Gestaltung innovativer Arbeitswelten zu erfahren. Die Termine für dieses Jahr finden Sie hier.

Gesundheitsprävention durch einen Klick. Lesen  Sie hier über wertvollen Vitamine der Luft. 

 

Gesund im Büro – Vitamine der Luft

Stellen wir uns folgendes vor:

Eine Mitarbeiterin setzt sich an ihren Arbeitsplatz. Obwohl vor kurzem gelüftet wurde, ist die Luft trocken und staubig. Sie steckt ihr Handy-Ladekabel in ihre Aufbausteckdose, die auf ihrem Schreibtisch angebracht ist. Ein Arbeitskollege hustet. Unsichtbar für unsere Augen fliegen Viren und Bakterien durch die Luft. Doch die Mitarbeiterin lächelt verschmitzt. Auf der Aufbausteckdose befindet sich ein kleiner silberner Knopf. Als sie darauf drückt, leuchtet er grün auf. In diesem Augenblick bildet sich eine blaue Kuppel über die Mitarbeiterin und ihren Sitzplatz. Sie atmet tief ein. Jetzt ist die Luft sauber und rein.

Science-Fiction oder was?

Es klingt wie aus einem Science-Fiction-Film, aber ist bereits Realität: Eine Studie der Universität Leipzig bestätigt, dass die Steckdosenbox geeignet ist, Viren und Bakterien so stark zu reduzieren, dass das Infektionsrisiko in Räumen um 95% gesenkt wird. Nur eine Sache ist in der Beschreibung nicht richtig: Der Prozess der Ionisierung ist genauso wie die Viren und Bakterien für uns unsichtbar. Aber zur besseren Vorstellung halten wir mal an dem Bild der blauen Kuppel fest.

Besseres Durchatmen: Aber was steckt hinter den Minus-Ionen?

Negativ-Ionen sind ein natürlicher Bestandteil der Luft. Sie hängen sich an positiv geladene und schädliche Partikel in der Luft und neutralisieren sie dadurch. Durch die Bewegung von Wind und Wasser werden sie in der Natur erzeugt.  Daher ist ihre Konzentration besonders hoch im Gebirge, im Wald, am Meeresufer und vor allem an Wasserfällen. Das erklärt auch die heilsame und belebende Wirkung dieser Orte.  Im Vergleich:

  • Räume mit Klimaanlage haben im Durchschnitt 0-80 Minus-Ionen pro cm³.
  • Büros sind da mit ca. 40-120 nicht viel besser. Stadtluft wartet mit 100-750 auf.
  • Vorreiter sind ganz klar Wasserfälle mit 70.000-250.000 Minus-Ionen/cm³.
  • Zur besseren Einordnung: Ab einer Konzentration von 5000-50.000 verbessert sich die körpereigene Immun-Abwehr.
  • Ab 50.0000-100.000 werden Bakterien und Viren abgetötet.

Und wie funktioniert es nun mit der Aufbausteckdose?

Die Aufbausteckdose NETBOX Leaf+ von den Elektrifizierungsspezialisten A. & H. Meyer hat erstmals einen integrierten Ionisator, den Netmoulde ION-Cloud, mit eingebaut. Er erzeugt diesen Effekt im Büro, allerdings mit einer Konzentration von bis zu 60 Mio Minus-ionen/cm³. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Raumfiltern ist, dass sich die Konzentration im gewünschten Bereich sekundenschnell ausbreitet. Zusätzlich brauchen sie in einem Raum von 60m² durchaus bis zu 20 Minuten, bis die Luft zum ersten Mal gereinigt ist. Darüber hinaus entfallen störende Geräusche und es werden weder ein separates Gerät mit dem entsprechenden Platzverbrauch noch Filter mit Wartungs- und Austauschkosten gebraucht. Die Aufbausteckdose ist somit die erste Bürosteckdose, bei der Strom, Daten, USB und der Gesundheitsschutz aus einem Gerät kommen.

Die Netbox Leaf+ mit beleuchtetem Taster beinhaltet den Ionisator NETMODULE ION-Cloud

Die ION-Cloud schützt am individuellen Arbeitsplatz.

Ein Druck auf den Knopf inaktiviert innerhalb von Sekunden Viren und neutralisiert Bakterien, Pilze und Sporen. Das kann das Immunsystem stärken und die Widerstandskraft bei Krankheiten erhöhen. Die Körperzellen werden angeregt, die Sauerstoffaufnahme im Blut erhöht und der Stoffwechsel verbessert. Doch die hohe Konzentration von Minus-Ionen in der Luft hat auch allgemeine Auswirkungen auf unseren Körper: Es kann unter anderem Entzündungen lindern, Allergien lindern, den Blutdruck senken und Asthmaanfälle lindern. Außerdem kann es sich auch auf die Psyche positiv wirken und die Stimmungslage verbessern. Müdigkeit, Kopfschmerzen und Nervosität können verringert werden. Fazit ist: Ein kleines Gerät mit großer Wirkung.


Design und Arbeitsumgebungen dürfen sich nicht ausschließen – lesen Sie hier mehr darüber, warum exzellente Büros wichtig zur Entfaltung sind. 

Hier erfahren Sie mehr zu aktuellen Trends rund um innovative Arbeitswelten von der Orgatec 2022 

Exzellente Arbeitsumgebungen sind Entfaltungsräume

Was können exzellente Räume? Hier ein kleiner Einblick in das Manifest ‚Adieu Tristesse‘ von Prof. Teunen/Dr. Quarch, die einen neuen Umgang mit Schönheit in der Arbeitswelt fordern.

Exzellente Räume bieten ein Ambiente, in dem man wachsen, blühen und gedeihen kann. In dem die Ideen Früchte tragen und reifen können. Sie sind Orte der Lebendigkeit und Begegnungsräume. Exzellente Räume haben die Macht, individuelle Persönlichkeiten zu spiegeln und weiterzuentwickeln – Exzellente Räume sind Freiräume und Spielräume. Ermöglichungsräume, Kulturräume, Begeisterungsräume, Energetisierungsräume und zu guter Letzt auch Heilräume, die den Bedürfnissen des Menschen nach Spiel, Schönheit und Muße entsprechen.

Schönheit ist dabei nicht nur das nach außen gerichtete Erscheinungsbild. Schönheit richtet sich auch nach innen – in dem ganzheitlichen Verständnis von nachhaltiger und fair gehandelter Produktion und Qualität. Frei nach dem Satz von Fjodor Dostojewski: „Schönheit wird die Welt retten.“

Foto: Steelcase

WIR MÜSSEN ZURÜCK ZUM URSPRUNG DES BÜROS

Um eine Veränderung anzutreiben, müssen wir noch einmal einen Blick zurückwerfen. Das Büro ist zuerst einmal nichts anderes als ein Haus. Und ein Haus bietet Schutz und soziale Interaktion. Es ist Heimat und Kulturraum und auch der Ort, an dem wir unsere Lebensgrundlage erwirtschaften. Um diese Grundfunktionen eines Hauses sicherzustellen, wird dem Haus eine Regel gegeben. Das Wort Ökonomie leitet sich aus dem Griechischen her und setzt sich aus ‚oikos‘ (Haus) und ‚nómos‘ (Regel) zusammen. Der Arbeitsraum ist also bereits im Begriff Oikonomia (‚Wirtschaft‘) in sich angelegt. Der Sinn der Ökonomie liegt laut Aristoteles darin, den Angehörigen eines Hauses ein gutes Leben zu ermöglichen. Und zwar dauerhaft und nachhaltig. Und damit sind wir wieder bei den Ansprüchen, die wir an das Büro des 21. Jahrhunderts haben. Und auch haben sollten.

Foto: Vitra 

AUSWEG AUS DER MITTELMÄßIGKEIT

Wie können wir also erreichen, dass die Arbeitsumgebung kein Ort der Mittelmäßigkeit mehr ist? Allen voran darf sie nicht auf ihre Funktionalität und Pragmatik reduziert werden. Sie muss ein lebendiger Ort sein, an dem man atmen, schöpfen und sich entfalten kann. Wir müssen uns fragen, was die Menschen in ihrer Arbeitsumgebung am meisten brauchen. Welchen Anspruch sie an ihre Lebensumgebung haben und natürlich auch, welche Ästhetik der Unternehmenskultur entspricht. Wichtig ist, dass wir der Frage nach der passenden Arbeitsumgebung Raum in uns geben. Nur dann kann das Büro der Zukunft überleben.

Quelle: Adieu Tristesse (Jan Teunen/Christoph Quarch)


Lesen Sie hier mehr zu den Hintergründen der Mittelmäßigkeit.

Informieren Sie sich hier über unsere aktuellen Events über die Bürowelt von morgen. 

Kennen Sie sich mit der Wirkungskraft von Accessoires fürs Büro aus? Hier lernen Sie etwas darüber. 

Raus aus der Mittelmäßigkeit in der Bürowelt

Kaiser Hadrian, Nietzsche, Madonna: Was haben sie gemeinsam? Sie alle feiern die Schönheit und verachten die Mittelmäßigkeit. So interpretieren es zumindest Dr. Christoph Quarch und Prof. Jan Teunen in ihrem Thesenpapier ‚Adieu Tristesse‘. Was diese Thesen mit uns als Bürogestaltern zu tun haben, erfahren Sie im Folgenden.

DIE BÜROWELT IST MITTELMÄßIG

Kultur und Kreativität hingen in der Vergangenheit daran, sich an den Göttern zu orientieren – es ging um das Maß nehmen am Göttlichen und darum, das größtmögliche Potential entfalten zu können. Ohne dieses Streben nach Höherem stirbt die Innovationsgewalt. Von diesem Streben hätten wir uns allerdings schon weit entfernt, so Teunen und Quarch. Ihr ernüchterndes Fazit ist: In der Arbeitswelt herrscht Mittelmäßigkeit. Das äußert sich dadurch, dass Konvention und Funktionalität dominieren, gewohnte Wege gegangen und Innovation und Transformation gescheut werden. Gearbeitet wird leidenschaftslos und ohne große Begeisterung. Doch was ist problematisch daran, nur mittelmäßig zu sein?

Foto: Vitra

MITTELMÄßIGKEIT ALS PROBLEM

Mittelmäßigkeit hemmt Potenziale, Kreativität, Visionen und Werte. Sie sorgt langfristig für wirtschaftlichen Schaden. Wie eine Krankheit lähmt sie zuerst das Herz und letztlich die Hände. Mittelmäßigkeit ist ein Ausdruck von Geistlosigkeit. Ohne einen Geist, der durch das Unternehmen weht, können sich Mitarbeiter*innen an nichts messen und verlieren ihre Begeisterung. Diese Mittelmäßigkeit äußert sich lautstark in der ARBEITSUMGEBUNG zahlreicher Bürogebäude. Denn viele Büroumgebungen sind stumm, grau und monoton. Sie haben ihren Bewohnern nichts zu sagen und sind anspruchslos. Somit sind sie Toträume.

Die Mittelmäßigkeit der Büroräume ist einer der Gründe dafür, warum so viele Menschen bereits innerlich ihren Bürojob gekündigt haben. Dadurch können sich nur wenige Arbeitnehmer*innen emotional mit ihrem Unternehmen identifizieren. Eine mittelmäßige Bürowelt stellt ein Problem für den langfristigen Erfolg von Unternehmen dar. Denn sie hemmt die Motivation und Leidenschaft der Mitarbeiter*innen und lässt sie uninspiriert vereinsamen. Doch wie kommt es zu dieser Mittelmäßigkeit?

URSACHEN FÜR DIE MITTELMÄßIGKEIT

Die Mittelmäßigkeit ist ein Symptom, deren Ursache man verstehen muss, um eine Transformation der Bürokultur zu bewerkstelligen. Hinter der Mittelmäßigkeit steckt die Unfähigkeit, Qualität und Exzellenz als höchstes Maß zu nehmen. Dies geschieht vor allem dann, wenn Räume nur nach ihrer Funktionalität und nicht auch nach einem ästhetischen Anspruch eingerichtet werden. Sie sind wirkungslos, da sie nicht motivieren und keine Kreativität auslösen. Nur ein Raum, der auf die Bedürfnisse der Menschen antwortet, erzeugt Begeisterung. Räume müssen nicht nur der Nützlichkeit dienen, sondern auch Lust auf Begegnung und Interaktion machen. Sie sind mitverantwortlich für die Ko-Kreation und die Energie, die beim Teamwork entsteht.

Personen mit Entscheidungsfunktion sind zwar oft informiert, aber trotzdem unwissend. Es steht ihnen eine große Auswahl an Tools und Methoden zur Verfügung, Entscheidungen zu treffen. Doch es fehlt die Idee, wie sie ihr Wissen richtig anwenden sollen. Die Entscheidungen werden oft nur nach ökonomischen Werten wie Profitabilität, Produktivität, Effizienz und Funktionalität getroffen. Diese reichen aber nicht aus, um einem ganzheitlich humanistischen Menschheitsbild zu entsprechen. Doch das Verständnis für dieses Menschenbild ist bei vielen Entscheidungsträgern noch nicht angekommen.

MENSCH GANZHEITLICH BETRACHTEN

Zu einem ganzheitlichen Menschenbild gehören vier Dimensionen: Der Mensch als leibliches Wesen mit seinen physischen und psychischen Bedürfnissen; der Mensch als rationales Wesen, der ein funktionales Arbeitsumfeld benötigt, um seine Aufgaben zu erledigen; der Mensch als emotionales und soziales Wesen, der in seinen Räumen menschliche Nähe sucht; und der Mensch als geistiges Wesen, der durch Begeisterung zur kognitiven Hochform aufläuft.

Foto: Vitra

DAS BÜRO IST EIN KULTUR- UND LEBENSRAUM FÜR DEN MENSCHEN

Räume müssen nicht nur ergonomischen und funktionalen Kriterien folgen, sondern auch seelischen und geistigen Aspekten. Büros, die den komplexen Ansprüchen des Menschen und seiner Suche nach Sinn entsprechen, lassen den Arbeitnehmer sein bestmögliches Potential entfalten. Ein weiteres Problem ist die Loslösung von der Natur. Sie ist nicht die Ursache für die großen ökologischen Krisen der heutigen Zeit, sondern auch eine Ursache für die zahlreichen psychologischen und physiologischen Erkrankungen der heutigen Arbeitswelt.

Möbel dürfen nicht nur als funktionale Produkte und Bauteile gesehen werden, sondern als Teile eines Kulturraumes. Ein Kulturraum, der ein wesentlicher Bestandteil unseres Menschseins ist. Entscheider, die sich nicht oder schlecht entscheiden können, was ästhetisch ist, müssen dies an Fachkräfte abgeben, die das sowohl die Funktionalität aber auch die Ästhetik im Blick haben.

Doch wie können wir aus den heutigen Büros einen Kulturraum für die Menschen schaffen? Lesen Sie mehr dazu im nächsten Blog 😉

Quelle: Adieu Tristesse (Teunen/Quarch)

Titelbild: Steelcase


Lesen Sie mehr zur Wertschätzung und Wohlbefinden in der Arbeitskultur.

Hier finden Sie etwas dazu, wie Accessoires die Arbeitsumgebung aufwertet.

Erfahren Sie hier, wie hybrides Arbeiten in der neuen Arbeitswelt gelingen kann. 

Hybrides Arbeiten mit Steelcase Signature Spaces

Wir alle sprechen vom hybriden Arbeiten. Es ist überall ständig präsent. Aber wenn wir ganz ehrlich zu uns sind, wissen wir nach fast drei Jahren Pandemie immer noch nicht so richtig, wie wir Präsenz und Digitalisierung sinnvoll miteinander vereinen können. Und zwar so erfolgreich, dass sich niemand ausgeschlossen wird. Sodass wir als gleichberechtige Partner*innen miteinander arbeiten können, egal von wann und wo aus.

Das New Normal erfordert ein ständiges Hinterfragen des Jetzt-Zustands

Es gibt zahlreiche Richtlinien, aber sich darauf zu einigen, nach welchen vorgegangen wird, ist nach wie vor schwer. Das hybride Arbeiten stellt unsere bisherigen Vorgehensweisen in Frage. Es fordert Flexibilität und Diversität. Denn um allen Bedürfnissen gerecht zu werden, müssen wir ständig hinterfragen und überprüfen, ob unsere Arbeitsweise so noch funktioniert.

Den Mitarbeitern nicht nur notwendige, sondern auch inspirierende Räumlichkeiten und Tools zur Verfügung zu stellen, ist ein Ausdruck von Wertschätzung. Wertschätzung, die nicht zu kurz kommen darf.

Möglichkeit zur selbstständigen Gestaltung der Umgebung

Es geht nicht nur darum, den Angestellten eine flexible Zeitplanung zu bieten, sondern die Arbeitsumgebung selbst flexibel zu gestalten. Das Problem: bis jetzt wurden Arbeitsumgebungen kaum flexibel geplant und es gab keinen Einfluss auf die Arbeitsumgebung. Das muss sich ändern, denn die Anforderungen an die Arbeit hat sich geändert. Spontane Videocalls fordern die passende Umgebung. Arbeitsumgebungen müssen veränderbar sein, um hybride Arbeitsweisen gebührend zu testen und gegebenenfalls jederzeit anpassbar zu sein.

Bessere Arbeitsplätze sind Orte der Inklusion

Daher stellt sich die folgende Frage: Wie können wir langlebige Arbeitswelten schaffen, die uns nicht nur jetzt – in Zeiten von Krisen und Instabilität – sondern auch in Zukunft stets in unserem Arbeitsmodus unterstützt.

Was kann eine sinnvolle Arbeitsumgebung von heute leisten? Welche Räumlichkeiten muss sie uns bieten, damit sich der Weg ins Büro lohnt? Laut dem Autor und Arbeitspsychologen Adam Grant sollten bessere Arbeitsplätze Orte der Gemeinschaft sein: Ein Ort, an dem Werte und Vertrauen gelebt werden. An dem sich Menschen als individuelle Wesen anerkannt fühlen und Entscheidungen, die sie selbst und ihren Arbeitsort betreffen, mittragen können. Seiner Meinung nach können Trends und Ideen erst an Orten entstehen, an denen Inklusion und Persönlichkeit gefördert wird.

Orte der Gemeinschaften enthalten Vieles, was wir auch im Büro benötigen: Bibliotheken strahlen eine Atmosphäre der Zurückgezogenheit aus. Straßencafés leben durch ihre sprühende Energie. Stadtparks erzeugen ein Gefühl der Zugehörigkeit und helfen der mentalen Entlastung. Warum also nicht davon profitieren?

Inspiration durch Orte der Gemeinschaft

Steelcase hat sich in einer hybriden Testphase von Orten der Gemeinschaft, wie beispielsweise Stadtviertel, Nachbarschaften oder Straßencafés inspirieren lassen. Der Hintergedanke dabei: Bei lebendigen Gemeinschaften können wir genau das beobachten, was wir auch in erfolgreichen Arbeitswelten benötigen: ein gemeinsames Wachsen, ein produktiver Austausch und eine Synergie der gegenseitigen Unterstützung. Solche Arbeitsumgebungen bieten Basiseinheiten für Einzelarbeitende, Projektteams oder Abteilungen – im Idealfall sind sie ein Netzwerk von Raumarchetypen mit unterschiedlichen Funktionen, die nahtlos ineinander übergehen.

Elemente aus der Natur entlasten und tragen zum Gesundheitsmanagement bei. Auch schon kleine Akzente stärken unser Wohlbefinden.

Fotos ©Steelcase


Wussten Sie schon, dass AURA im neuen Sammelband ‚Topmarken der Büroarbeit‘ von Office Brands enthalten ist. Hier lesen Sie mehr dazu. 

Adaptive reuse, Club office, buy back – Office vocabulary: Kennen Sie sich noch aus? Trendwörter aus dem Home Report von Oona Horx-Strathern von 2022 erklärt. 

Lesen Sie hier: Wertschätzung im Büro als Wettbewerbsfaktor

AURA als Topmarke bei Office Roxx

AURA ist eine von 35 Marken, die im neuen Sammelband ‚Office Brands. Top-Marken für die Büroarbeit‘ vertreten sind. Hier ein kleiner Einblick in Inhalte des Bandes.

Was bedeutet eigentlich MARKE?

In seinem Vorwort geht Dr. Robert Nehring, Herausgeber und Chefredakteur des Magazins ‚Office Roxx‘ näher auf die Frage ein, was genau eigentlich eine ‚Brand‘ ist. Die Bürowelt als Markenwelt: Der Anspruch auf  Identifikation mit dem eigenen Unternehmen und der Abgrenzung von anderen Firmen ist enorm gestiegen. Und zwar sowohl auf der Seite des Unternehmens als auch der Angestellten. Aber Marken entstehen nicht von einem Tag auf den anderen. Die Anfänge von vielen großen Marken waren klein. Manche haben kaum noch etwas mit ihren Anfängen zu tun. Ein prominentes Beispiel: Samsung startete seine Markenkarriere mit Lebensmittelgeschäften. Was lernen wir daraus? Veränderung ist das, was Marken am Leben hält. Sie wachsen mit ihrer Umgebung mit, passen sich an die Umstände an und haben gelernt, sich an den Bedürfnissen und Wünschen ihrer Zielgruppe zu orientieren. Marke kommt vom lateinischen *marka = Zeichen. Eine Marke setzt Zeichen. Zeichen von Qualität, Identität und Wiedererkennung. Etwas, das man sich merken sollte.

Marken brauchen einen Sinn

Der alleinige Fokus auf Zahlen führt laut Frank Dopheide schon lange am Ziel vorbei: In unsicheren Zeiten ist neben der Haltung auch die Handlung gefragt. Authentizität, Transparenz und Rückgrat verleihen großen Marken einen Sinn. Dieser fast schon müde zitierte ‚Purpose‘ ist aber mehr als das. In der heutigen Generation geht es um das Miteinander für ein höheres Ziel. Es geht um gemeinsame Werte, die auch vom Unternehmen aktiv gelebt werden müssen.  Dazu gehört auch das sinnliche Erfahren dieses Purpose. Für die Mitarbeiter*innen muss im Unternehmen spürbar sein, für wen und welche Ziele sie arbeiten. Genau da kommt die Bürogestaltung ins Ziel. Es geht nicht um die Vereinheitlichung einer bestimmten Stilrichtung. Es sind die kleinen Details in der Arbeitsweltgestaltung, die den Unterschied machen.

Marken brauchen Werte

Marken sind laut Nina Rieke und Hans-Christian Schwingen allgegenwärtig, nicht nur bei klassischen Markenartikeln, sondern in der gesamten Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Das macht auch Sinn, da in unsicheren Zeiten vermehrt auf  Nachhaltigkeit, Glaubwürdigkeit und Qualität gesetzt wird. Durch den Einsatz von Social Media wird Fehlverhalten, Inkonsequenz und Intransparenz stärker geahndet denn je. Eine Marke muss sich dessen bewusst sein, für welche Werte und Haltungen sie einsteht. Diese Werte dürfen allerdings nicht durch hohle Phrasen untermauert werden, sondern müssen sowohl für Mitarbeitende, Management und Kunden klar lebbar sein. Sie dürfen sich auch durchaus mit der Zeit verändern –  solange dieser Wandel für alle nachvollziehbar ist.

Der AURA Empfangsbereich gibt Einblick in das Herzstück des Unternehmens: der Essbereich, an dem sowohl Kunden als auch Mitarbeitende regelmäßig zusammenkommen.

Marken brauchen ganzheitliches Führen

Die Vielzahl an Kontaktpunkten hat durch Social Media und digitale Instrumente wie humanoide Roboter, Chatbots usw. enorm zugenommen. Prof. Dr. Carsten Baumgarth sieht deshalb die Aufgabe des Marketings nicht als eine einzelorientierte einer Marketingabteilung, sondern als übergreifende Aufgabe aller im Unternehmen. Der Wiedererkennungswert einer Marke muss stets vorhanden sein. Die Markenführung sollte seiner Meinung nach neu gedacht werden, wobei sich Markenwissenschaft und Markenpraxis mehr annähern müssen.

Marken müssen sich an der Veränderung orientieren

Die Bürowelt befindet sich im Wandel und dies auf einmal viel schneller, als es vor ein paar Jahren noch vorstellbar war. Bestehende Arbeitsabläufe werden hinterfragt, parallel dazu sind agile Arbeitsprinzipien und hybride Arbeitsformate nicht mehr wegzudenken. Das in den 1980er Jahren von Frithjof Bergmann entwickelte Konzept der ‚New Work‘ verändert Markendenken und damit auch die Bürogestaltung. Hans Meier-Kortwig tritt ein für eine starke Markenpositionierung, die sich an Veränderungen anpassen kann und dabei trotzdem ihre Markenidee beibehält.

Für uns bei AURA ist ganz klar: Der Wesenskern unseres Arbeitens ist es, die Arbeitswelten unserer Kunden besser zu machen. Diese Verbesserung bedeutet auch eine Veränderung der Arbeitswelt. Eine Veränderung, die sich allerdings ganz klar am Menschen orientiert. Mehr dazu gibt es im Artikel. 😉


Hier geht es zum vollständigen Artikel von AURA bei Office Roxx

Adaptive Reuse, Buy Back, hä? Wenn Sie mehr als Bahnhof verstehen wollen, dann lesen Sie hier weiter. 

Auch hier geht es um Kommunikation: Wie wir durch unsere Umgebung Wertschätzung ausdrücken können.